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                    Radtour vom 21.05.2005 – 24.05.2005                  

                                                 Passau  bis Spitz

Tage:               4Tage, Übernachtung 3

Wetter:            ideal - super

Streckenlänge: 238 Km

Höhen:            295 m – 217 m = 78 m abwärts

Unterkünfte:    im Internet vorbestellt

Wege :       alles geteerte Radwege

Teilnehmer: Michel, Karola, Hermine, Elfriede, Lore

                    Karin und Bernhard

                    Liese, Sepp und Alexander

Alter:           9 Jahre – 79 Jahre

 

 1.Tag             Passau   -   Ottensheim                        Strecke 95  Km                                                  

                  H 295 m    -       270 m   = 25 m         reine Fahrzeit 5.10 Std.

 

      17.- € Pro. Pers.

                                                 Am Samstag, den 21.05.05, startete unsere Tour mit dem Zug von Ingolstadt, um 6.10 Uhr. In Passau an,

           um 9.32 Uhr. Die Münchner  nahmen den Zug um 7.25 Uhr. In Passau an, um 9.37 Uhr. Lore jagte uns

           schon in Ingolstadt, vor der Abfahrt, einen Schrecken ein. Sie kam erst kurz vor der Abfahrt,

           völlig abgekämpft, am Bahnhof an. Bei den Münchnern, fuhr Karola, auf der Rolltreppe mit

           ihrem Fahrrad rückwärts und stürzte. Gott sei Dank, dass ihr nicht was größeres passiert ist.

     

 

 

 

               Einen blauen Fleck, steckt sie locker weg. In Passau kamen wir alle fast gleichzeitig an. Nach einen großen „Hallo“,    folgten,

               bis auf Karola und Karin, Michel durch die Stadt, Richtung Donauradweg. Bis zur Luidpold-Brücke, holten uns Karola und Karin,

              nicht ein. Wo waren sie  geblieben? Sind sie vor, oder hinter uns? Mit dem Handy, wollten wir Karin erreichen. Das gelang erst, 

                durch Rückfrage, bei dem daheimgebliebenen Hans. Sie waren einen anderen Weg gefahren und somit schon weit vor uns. Sie

                warteten auf uns und es ging weiter auf der linken Seite der Donau. Hans war schon einmal auf dieser Tour. Er hatte sich damals    

                geäußert: „wenn ich nicht genau wüsste, dass die Donau abwärts fließt, so würde ich sagen, es geht bergauf“. Unser Tagesziel 

                war  Ottensheim. Dazu mussten wir nach 40Km, ohne Pause, mit der Rad-fähre nach Schlögen übersetzen.  Die ersehnte Mittags-

               pause war endlich da. Auch die Hintern meldeten, nach einen so großen Teilstück, schon bedenken an. Nach einer kräftigen 

               Stärkung aus den Satteltaschen, kehrten wir ins Cafe Schlögen ein. Nach ca. 11 /2 Std. Pause, nutzten wir den rechten Donau-

                radweg ( links ist ein extremer Weg). Einen wunderschönen Anblick, bot hier die Donauschlinge. So nach 20 Km, legten wir 

               noch mal eine Pause, im Terrassencafe „Kaiserhof“, ein. Frisch und munter, setzten wir unsere Fahrt fort. Vorbei an Aschach, 

               über die Brücke und weiter nach Ottensheim. Als ich das Ortsschild Aschach sah, habe ich nicht genau gelesen. Ich las

              (dem)„Aschnach“. Da bin ich gleich an den Schluss gefahren, um kein Missverständnis entstehen zu lassen. In unserer Übernach-

              tung, wurden wir schon erwartet. Wir waren, wie vorausgesagt, genau um 18.30 Uhr da. Nach 95 Km und einer reinen Fahrzeit 

              von 5.10 Std., waren wir froh, unter die Dusche zu kommen. Nach dem Abendessen, im „Schwarzen Adler“, (hatten keinen 

             „Schweinsi“ für Bernhard) gingen wir schlafen. Keiner hat geglaubt, dass unsere Jungs, diese große Etappe  schaffen. Ein Lob 

             für Beide. So ist unser schwierigster Tag, super verlaufen.

                                                                                                                               

2.Tag              Ottensheim  -  Grein                   Strecke   71 Km

                     H  270 m  -    239 m  = 31 m     reine Fahrzeit 4.10 Std.

 

               19.- € Pro. Pers.

     

    

 

 

 

 

              Nach einem ausgiebigen Frühstück, sattelten wir wieder unsere Stahl.-Alupedalos und  los ging’s. Ziel war heute Grein.

              Auf der linken Seite, führte uns der Donauradweg an Linz vorbei, zum Kraftwerk Abwinden-Astern.  Leider war die Brücke

              nach Abwinden gesperrt. So mussten wir die Donau überqueren und rechts  an der Donau, nach Enns fahren. In Enghagen

              legten wir eine Pause ein. Vor der Einmündung der Enns, setzten wir mit der Radfähre nach Mauthausen auf die linke

              Seite über. Die Jungs fragten den Fährmann, warum nur eine Schwimmweste an Bord ist. Er sagte: „Fährmänner gibt es

              wenige, Radfahrer gibt es viele!“ Dabei wäre, ohne diese vielen Radfahrer, seine Wichtigkeit in Frage gestellt.

              Bei der  Info, in Mauthausen, nutzten wir die kleine Pause, zum Eisessen. Heute hatten wir es ja nicht so eilig. In Dörnach,

              entdeckte Karin eine Gartenwirtschaft, mit anliegenden, kleinen Badesee. Da konnten wir die Jungs nicht mehr halten.

             Sie gingen baden und auf Muschelsuche. Nach einem längeren Aufenthalt, legten wir die letzten 7 Km nach Grein zurück.

             Die Unterkunft, bei Frau Regina Hunsdorfer, war ja einigen schon  bekannt.  

             Sie empfahl uns, im „Goldenen Kreuz“, Abend zu essen. Vorher möchten wir aber noch Fotos, am Marktbrunnen  machen.

             Nach dem Essen, schlenderten wir noch etwas durch den Ort. Bei Frau Hunsdorfer bekamen wir ein sehr gutes

             Frühstück/ Kaffee. Das ließen wir uns schmecken. Nichts geht über ein ausgiebiges Frühstück.   

                                                                „Goldenes Kreuz“

                                                                            

 

                                                                                                                                           

3.Tag              Grein     -       Spitz                          Strecke   73 Km                                                         

                       H 239 m   -   217 m  = 22 m      reine Fahrzeit 4.30 Std.             

                   25.- € pro Pers.         

                                                      

      Die Sonne hatte Elfriede schon gestern, an den Armen,  etwas erwischt. Zum Schutz hat sie bei

     ein paar Socken die Spitze abgeschnitten und übergezogen. So wurde auch Karola heute versorgt.

     Die letzte Etappe, führte uns ca.  2 Km zurück, über die Brücke, auf den rechten Donauradweg.

    Wir überholten eine große Gruppe Radfahrer (ca.30 Stück). Nach  einiger Zeit, sagte ich

  „Fahren wir langsamer, dass die Jungs uns einholen“. Weit gefehlt. Bernhard und Alexander waren

   schon hinter mir.  Bernhard sagte voller stolz: „ Ich bin mit 25 Km/h an diesen Rentnern Vorbeigesaust!

   “ Allerdings, „sausten“  diese Rentner,

                       

    

 

                                 

         bei unserer Rast, in Donaudorf, wieder an uns vorbei. Der schöne Rastplatz lud eben zu einer Pause ein. Lore, packte

         ihre Knacker  aus  und verteilte sie. Das große Resteessen war angesagt. Frisch gestärkt, fuhren wir weiter durch Ybbs,

         bis Sausenstein. Dort, kannte Karola ein Terrassencafe. Nach ca. 1 Stunde ging’s weiter nach Pöcklarn. Dort erwarteten

        wir eigentlich eine Fähre. Die gab es aber nicht mehr. Dafür, ist jetzt eine Brücke. Diese hatte auf der anderen Seite

        einen spiralförmigen Radweg nach unten. Die fast nicht  endende Spirale, war Hermine nicht geheuer. Sie zog es vor,

        zu  schieben, wobei sie sich zu Fuß, kräftig in die Kurve legte. Für die Kinder war das natürlich fetzig. Weiter auf dem

         linken Weg, sahen Alexander und  Bernhard, eine Schlange über den Weg huschen. Die Brücke und der Damm, waren

        von herrlichen Wiesenblumen übersäht. Überhaupt, gab es auf der gesamten Tour, seltene Blüten und Pflanzen, in Mengen,

         zu sehen. Alexander und Bernhard, fuhren fast immer stehend. Sie mussten ein Körperteil  schonen. Da konnten auch wir

         ein Lied davon singen. Als wir eine Familie mit 2 Mädchen überholten, saßen unsere Buben, ganz cool, auf den Sattel und

         überholten ganz lässig. Außer Sichtweite, lupften sie aber, schnell wieder besagtes Teil.

        Kurz nach Melk, legten wir noch eine kurze Pause ein. Der 17 Km lange Entspurt, nach Spitz, machte keine Probleme.

        Die Unterkunft „Haus Danzinger“, lag oberhalb von Spitz. Michel  bekam ein Zimmer im „Winzer Keller“, bei Fam. Özelt.    

        waren wir im Zimmer, begann es zu schütten, wie aus Gießkannen. Das war Planung (Glück). Wir machten uns frisch und

        gingen zum Abendessen, in das „Goldene Schiff“, wo Hermine, völlig durchnässt, auf uns wartete. Hermine hatte bereits

        eine Unterkunft, bei Fam. Gembtner. Sie hatte sich mit  Freunden getroffen, die mit dem Auto angereist waren. Sie hatte

        aber selbst keinen Wohnungsschlüssel und konnte daher nicht ihre Regensachen holen. Bis wir alle mit dem Essen fertig waren,

        ist auch Hermine wieder getrocknet. Bei strömenden Regen, durchquerten wir den Ort und kehrten zum „Heurigen“

        „Zum Schullehrer“ ein.

                                                                                                  

      Dort ging es noch lustig zu.

      Nach ein „paar Viertele“ und ein „paar Broterle“, marschierten

 

      wir zu unseren Unterkünften. Bei Frau Danzinger, fehlte es  uns auch an nichts.

     Frühstück und Unterkunft waren super. Wir waren überhaupt, mit allen Unterkünften auf  unserer Tour sehr zufrieden. 

 4.Tag              Spitz - Heimat          Strecke   ca. 450 Km Zugfahrt          

                        Ab 10.21 Uhr - München an 18.36 Uhr -Ingolstadt an 19.50 Uhr

              Nach dem Frühstück, traten wir die Rückreise an. Treffpunkt, war der Bahnhof Spitz. Dort wurden 

           

       wir schon von  Hermine erwartet. Sie blieb noch einige Tage und fuhr mit ihren

        Freunden zurück. Wir nahmen ihr Fahrrad mit nach Ingolstadt. Abfahrt war

                                       10.21 Uhr. In St. Valentin, mussten wir  Umsteigen.

           In Passau, hatten wir 1 Std. Aufenthalt. In einem Lokal am Bahnhofsvorplatz, stärkten wir uns ein bisschen.

           Bis München brauchten wir nicht mehr umsteigen. Dort verabschiedeten wir uns von den Münchnern.

           Die nahmen die S-Bahn und wir den Zug nach Ingolstadt.

           So endete unsere Donau-Spitz-Radtour 2005, mit vollster Zufriedenheit. Nächstes Jahr, möchten wir die Tour noch

           mal mit Angelika machen. Eventuell bis Krems, aber in Spitz, dann 2 mal   übernachten.   

          Unseren älteren und jüngeren Teilnehmern, müssen wir alle ein großes Lob aussprechen. Ihre Leistung war

          Bewundernswert. Die herrlichen, landschaftlichen Eindrücke, lassen sich gar nicht einzeln erwähnen.

          Der geteerte Radweg, schlängelte sich parallel, den Windungen folgend, der Donau entlang. Der zu dieser Jahreszeit,

         saftiger Bewuchs und die herrliche Blumenpracht, der Wegränder, machte unsere Tour zu einem  besonderen Erlebnis.

            zurück          Foto: Karin